Abwechslungsreiche Ausbildung gemeistert

150 Personen sind der Einladung der Innung für Metallhandwerk in die Aula des Berufskolleg Kleve gefolgt und haben dort die diesjährige Lossprechung gefeiert.

33 Auszubildenden haben mit der Lossprechung ihre Ausbildung zum Metallbauer in den drei Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau und Feinwerkmechanik nun endgültig abgeschlossen und starten als junge Fachkräfte ins Handwerk.

33 Auszubildenden haben mit der Lossprechung ihre Ausbildung zum Metallbauer in den drei Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau und Feinwerkmechanik nun endgültig abgeschlossen und starten als junge Fachkräfte ins Handwerk.

Obermeister Johannes Flinterhoff aus Kalkar begrüßte die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker, deren Ausbildungsbetriebe, Angehörige sowie die Ehrengäste herzlich in der Aula des Berufskollegs Kleve. Der Obermeister freute sich über die zahlreichen Gäste und gratulierte den ehemaligen Auszubildenden herzlich zur bestandenen Gesellenprüfung.  Er betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Metallhandwerks für Wirtschaft und Gesellschaft. „Sie haben in den vergangenen Jahren Engagement, Ausdauer und handwerkliches Können bewiesen. Darauf können Sie mit Recht stolz sein,“ mit diesen Worten richtete sich der Obermeister an die Junggesellin und die Junggesellen. Sein Dank galt an diesem Abend auch besonders den Familien und Ausbilderinnen bzw. Ausbildern, die den ehemaligen Auszubildenden Rückhalt und Stärke während der Ausbildung und in den Zeiten der Prüfungen gegeben haben. 

Klaus von Agris, Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses sprach die ehemaligen Auszubildenden von den Pflichten des Ausbildungsvertrages frei und erhob sie in den Gesellenstand. Vor der offiziellen Lossprechung richtete er das Wort an die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker: „Euer Weg in der Ausbildung war eine Prüfung, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und dass was Ihr daraus gemacht habt, hat Euch zur Handwerkerin bzw. zu Handwerkern gemacht, die wissen, was sie können und was Bestand hat. Wir feiern heute nicht das Ende Eurer Ausbildung, wir feiern den Anfang eines neuen Kapitels in Eurem Leben. Ein Kapitel, dass auf den gewonnenen Erfahrungen und auf dem erlernten Wissen aufbaut.“ Nach der offiziellen Lossprechung überreichte der Vorsitzende der Prüfungskommission zusammen mit dem Obermeister sowie Lehrkräften die Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse. 

Aufgrund guter Leistungen wurden als Innungsbeste mit Präsenten von der Metall-Innung sowie der IKK Classic folgende Personen ausgezeichnet: Ole Voß aus Kevelaer wurde im Metallbauerbetrieb Markus Rogmann GmbH & Co.KG in Kevelaer zum Metallbauer in der Fachrichtung Konstruktionstechnik ausgebildet. Durch ein Schulpraktikum hat Voß den Weg ins Metallhandwerk gefunden und wird dort zukünftig bleiben. Der abwechslungsreiche Beruf bereite ihm täglich Freude, besonders, wenn er am Ende des Tages sehe, was er zusammen mit seinen Kollegen geschaffen habe. Ab Juni wird er aber erst mal wieder auf der Schulbank Platz nehmen, denn er wird die Meisterschule in Düsseldorf besuchen.  Als bester Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik erhielt Voß an diesem Abend noch zusätzlich einen Lehrgangsgutschein vom Deutschen Verband für Schweißtechnik aus Kleve. 

Weiterhin wurde Lennart Weber aus Goch für gute Leistungen ausgezeichnet. Durch ein Praktikum hat Lennart seinen Ausbildungsplatz bei der Firma Eurotank GmbH in Kalkar gefunden. Während seines Praktikums konnte er bereits wertvolle Einblicke in den Arbeitsalltag eines Metallbauers mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau gewinnen. Für die Ausbildung in diesem Handwerk seien vor allem handwerkliches Geschick, Freude an der Arbeit sowie die Bereitschaft, sich auf abwechslungsreiche Tätigkeiten einzulassen, wichtige Voraussetzungen, so Weber. Jeder Tag bringe neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich, wodurch die Ausbildung besonders vielfältig und spannend sei.  Weber freut sich darauf, seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und den Grundstein für seine berufliche Zukunft zu legen. Ab Juni wird er die Meisterschule in Düsseldorf besuchen, um seine Qualifikationen weiter auszubauen. 

Nach dem offiziellen Teil lud die Innung alle Gäste in die naheliegende ÜBL-Werkstatt zur „After Work Party“ ein. Diese Veranstaltung bot in geselliger Atmosphäre, bei leckerem Essen und kalten Getränken die Gelegenheit zum Austausch zwischen Betrieben, Familien und den neuen Fachkräften. 

Die Innung für Metallhandwerk wünscht allen Gesellinnen und Gesellen viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg und ermutigt sie, sich kontinuierlich fortzubilden und die vielfältigen Karrierechancen im Handwerk zu nutzen.

Text und Foto zur Verfügung gestellt von Kreishandwerkerschaft Kleve