Gemeinsam gegen Gewalt

Das Berufskolleg Kleve legt großen Wert auf die präventive Arbeit im Bereich Gewaltprävention. In diesem Schuljahr war das theaterpädagogische Projekt „Stark im Konflikt“ daher dreimal zu Besuch. Rund 400 Schülerinnen und Schülern aus 24 Klassen der Berufsschulen, der Berufsfachschulen und der Basis- und Ausbildungsvorbereitung haben teilgenommen.

Die Theaterpädagogen des Projekts „Stark im Konflikt“ zeigen in einem kleinen Theaterstück zunächst die Dimensionen und Folgen von Gewalt auf, bevor im zweiten Teil Schülerinnen und Schüler Übungen und Tipps zur Deeskalation erarbeiten und ausprobieren.

Die Theaterpädagogen des Projekts „Stark im Konflikt“ zeigen in einem kleinen Theaterstück zunächst die Dimensionen und Folgen von Gewalt auf, bevor im zweiten Teil Schülerinnen und Schüler Übungen und Tipps zur Deeskalation erarbeiten und ausprobieren.

Das theaterpädagogische Projekt des Teams Steimel und Menschner aus Düsseldorf besteht aus zwei Phasen: Theateraufführung im Pädagogischen Zentrum und anschließendes Training in der Klasse. Während des Projektes wurden Themen wie Mobbing, Rollenverhalten als Junge bzw. Mädchen oder auch Schüler bzw. Lehrer erarbeitet, von den Teilnehmern im jeweiligen Klassenverband gespielt und reflektiert. Auf diese Weise haben die Lernenden Handlungsalternativen zum Verhalten in Konfliktsituationen kennengelernt und unter Anleitung der qualifizierten Trainer eingeübt. Bei den Übungen stand der Transfer in die Lebenswirklichkeit des Schüleralltags im Mittelpunkt der Erarbeitung. Es wurden einzelne Übungen zu den Bereichen Wahrnehmung, Ausstrahlung, Selbstbehauptung, Körperhaltung, Körpersprache und Wirkung von Sprache durchgeführt. Die verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation wurde insofern eingeübt, als dass jeder der Anwesenden aktiv eingebunden war.

Wir freuen uns, dass dieses Deeskalationstraining bereits mit 100 Klassen des Berufskollegs Kleve stattfinden konnte. Für das kommende Schuljahr sind neue Projekte geplant. 

Text und Foto von Margarete Ahmadzei und Vera Dr. Reucher