Fit durchs Abitur

In verschiedenen Workshops haben Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums gelernt, wie man mit Stress umgehen kann und gesund durchs Abitur kommt.

In den Workshops haben die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums gelernt, wie man sich stressfrei auf Klausuren vorbereitet.

In den Workshops haben die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums gelernt, wie man sich stressfrei auf Klausuren vorbereitet.

Ihre Abiturprüfungen liegen noch in weiter Ferne, aber Klausurstress kennen die meisten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 schon jetzt. Und sie haben vielleicht auch schon erlebt, dass Stress krank machen kann. Denn laut einer Studie haben etwa 20 Prozent der 13- bis 18-Jährigen psychische Probleme. Die Schule ist dabei nicht unbedingt der Auslöser, oft jedoch der Ort, an dem beispielsweise Essstörungen, Süchte, Depressionen oder Ängste auffällig werden. Doch wie kommt man psychisch fit durch Schule und Abitur?

Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung jetzt einen Tag lang auseinandergesetzt. In verschiedenen Workshops ging es nicht nur darum, verschiedene Strategien kennen zu lernen, sondern auch zu erfahren, wo es im Notfall Hilfe gibt. Eine Anlaufstelle in der Schule ist das Büro der Schulsozialarbeit in Raum 0.34. Deshalb begleiten die beiden Schulsozialarbeiterinnen Natalia Knaub und Katja Reinhard das Projekt, ebenso wie der Schulseelsorger Markus van Berlo.

Häufig ist es die Panik vor der nächsten Klausur, die Schülerinnen und Schülern Stress bereitet, selbst wenn sie sich gut vorbereitet haben. Hilfreich sei es, sich in dieser Situation zuerst einmal bewusst zu machen, dass Prüfungen nicht lebensgefährlich seien, so Britta Baumanns vom Schulpsychologischen Dienst des Kreises Kleve in ihrem Workshop zum Thema Prüfungsangst. Um den Kopf von beängstigenden Gedanken frei zu bekommen, empfahl Friedhelm Körner vom Caritasverband Kleve, sich immer wieder ganz bewusst auf den eigenen Atem zu konzentrieren. In seinem Workshop zur Stressbewältigung tauschten sich die Schülerinnen und Schüler darüber aus, was ihnen Stress macht und wie sie am besten damit umgehen.

Sensibilisieren wollte auch der Workshop, der von Papillon gestaltet wurde, einem Verein für sozialtherapeutische Angebote und Beratung im Kreis Kleve. Eindrücklich haben die Schülerinnen und Schüler hier von einer Betroffenen erfahren, wie der Alltag mit einer psychischen Erkrankung aussieht, und dass Verrücktsein nicht automatisch ein negativer Stempel sein muss, mit dem man durchs Leben geht.

Wie viel Zeit sie in ihrem Leben wofür aufbringen, reflektierten die Schülerinnen und Schüler im Workshop zum Thema Zeitmanagement. Hier lernten sie, wie sie sich die Zeit bei der Klausurvorbereitung sinnvoll einteilen. Diese Methode wollen viele bei der noch vor den Osterferien anstehenden nächsten Klausurphase direkt umsetzen. 

Text von Stefanie Daams, Fotos von Mieke Colemann

Abteilung Wirtschaft & Verwaltung

Kontaktmöglichkeiten

Schulsozialarbeit und Schulseelsorge:

https://www.berufskolleg-kleve.de/unsere-schule/beratung-und-schulsozialarbeit/

Schulpsychologischer Dienst:

https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich1/schulpsychologie/

Caritasverband Kleve:

https://www.caritas-kleve.de/jugend-familie/fachstelle-fuer-suchtprophylaxe/fachstelle-fuer-suchtprophylaxe

Papillon e.V. (Verein für sozialtherapeutische Angebote und Beratung im Kreis Kleve)

https://www.vereinpapillon.de/