Exkursion zum weltgrößten Computermuseum

Computertechnologie auf 7450 qm: Im Heinz-Nixdorf-Museumsforum haben die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Informationstechnik 85 Multimediaterminals mit interaktiven Anwendungen, Video- und Audio-Installationen, sowie Spieleinseln mit Multimedia-PCs entdecken können.

Von Abakus bis Zeichenroboter - 50 Schülerinnen und Schüler haben im weltgrößten Computermuseum die Informationstechnologie von der Antike bis zur Zukunft ausprobiert und erlebt.

Von Abakus bis Zeichenroboter - 50 Schülerinnen und Schüler haben im weltgrößten Computermuseum die Informationstechnologie von der Antike bis zur Zukunft ausprobiert und erlebt.

Kein Museum nur zum Betrachten: „Informationstechnik entdecken und ausprobieren“ lautet das Motto des Museums. Zu Erleben gibt es hier Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik. Viele spannende Einblicke in die Welt der Computertechnik erfuhren jetzt auch 50 Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Informationstechnik, die von Karla Vehreschild und Dr. Oliver Boxberg begleitet wurden.

Aufgeteilt auf vier Führungen „Quer durch die Informatik“, „Kommunikation – von der Antike bis zur Gegenwart“, „Vom PC zur digitalen Welt“und „Die Welt der Codes und Chiffren“wurde vorhandenes Wissen vertieft, aber auch vieles neu entdeckt. Nach einer gemeinsamen Mittagspause im Bistro des Museums gab es Gelegenheit die interaktiven Angebote zu erkunden. Man konnte verschiedene alte Rechenhilfen, wie z. B. den Abakus, ausprobieren, die Türme von Hanoi stapeln oder das schachmathematische 8-Damen Problem gelöst werden. Mithilfe intuitiver graphischer Programmierumgebungen wurden virtuelle Schildkröten auf die Jagd nach einem Kopfsalat geschickt oder eine Wand aus seltsam winkenden Katzen choreographiert. Natürlich gab es auch alte Spielhallenautomaten auszuprobieren. So floh Pacman wieder vor Gespenstern und Donkey Kong warf seine Fässer. Aber besonders frequentiert war ein ganz anderes Spiel: Der gute alte Tischkicker! Auch wenn unklar bleibt, was das jetzt mit Computertechnik zu tun hat.

Als besonders spannend stellte sich die neue Dauerausstellung zur Robotik heraus. Hier lernten die angehenden Fachabiturienten beispielsweise den Industrieroboter Beppo kennen, der unermüdlich Muster fegt und dabei auf die Besucher reagiert. Beim Spiel „Vier gewinnt“ traten einige Schüler gegen eine Künstliche Intelligenz an - und verloren. Der Zeichenroboter Vincent zeichnete ein Porträt von jedem Schüler, der sich seiner Kamera aussetzen wollte. 

Was die Computertechnologie in der Zukunft bringt, kann man übrigens auch im Heinz Nixdorf Museumsforum nur erahnen. Es kann aber gut sein, dass der Besuch des Computermuseums in Zukunft ein wiederkehrender Bestandteil der Ausbildung in der Höheren Berufsfachschule Informationstechnik wird. Insgesamt war es nämlich ein spannender Tag, für den sich die doch weite Anreise nach Paderborn sicherlich gelohnt hat. Die Eindrücke und gewonnenen Erkenntnisse werden im Unterricht in einer Schüler-Vortragsreihe nun vertieft werden.

Text von Dr. Oliver Boxberg und Karla Vehreschild, Foto von Karla Vehreschild

Abteilung Technik