Damhirsch unter dem Schulmesser

Die angehenden Köche und Köchinnen haben im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts ein exklusives Lebensmittel verarbeiten dürfen: einen 25Kilo-Damhirsch aus Nütterden. Das Tier wurde vom Kranenburger Spechtbaumhof gespendet.  
 

Ausbildungslehrer Klaus Wemmer zeigt den Unterstufenschülerinnen und -schülern, wie Damwild fachgerecht zerlegt wird.

Ausbildungslehrer Klaus Wemmer zeigt den Unterstufenschülerinnen und -schülern, wie Damwild fachgerecht zerlegt wird.

Die Familie Valeske züchtet seit Jahren Damwild auf dem Spechtbaumhof in Kranenburg-Nütterden. Auch in diesem Herbst sponserte sie dem Fachbereich Gastronomie einen abgezogenen und ausgenommenen Damhirsch mit einem Gewicht von mehr als 25kg.
Unter fachkundiger Aufsicht des Ausbildungslehrers Klaus Wemmer zerlegten die angehenden Köchinnen und Köche jetzt das Tier in seine Fleischteile und Teilstücke. Anschließend wurden Gerichte wie Wildkraftbrühe mit Klößchen, Hirschgulasch mit Wirsingköpfchen und Rote-Bete-Spätzle, gebratene Hirschnüsschen mit Wacholdermousse, gemischten Pilzen, Rotkohl und Walnussravioli und weitere Köstlichkeiten daraus zubereitet. Natürlich wurden die Gerichte auch verzehrt und bewertet. 
Das Fazit und die einhellige Meinung aller fasste Berufsschüler Jan so zusammen: „Lernen am Objekt ist das Beste überhaupt; viele bekommen so etwas in ihrem Betrieb nicht mehr gezeigt.“
Ein besonderer Dank gilt Sigrid und Annekatrin Valeske, die durch ihre großzügige Spende einen solchen praxisnahen Unterricht erst möglich gemacht haben.
 

Text und Fotos von Jörg Lourens
Abteilung Gesundheit & Ernährung