Ausbildung zum Brandschutzhelfer

Am Berufskolleg Kleve ist der erste Ausbildungsschritt getan, Kolleginnen und Kollegen als Brandschutzhelfer zu schulen. Wie uns Ernst Vehreschild, Lehrer am Berufskolleg, Brandoberinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Kleve und Löschzugführer des Löschzugs Materborn, nahegebracht hat, sind die Aufgaben des Brandschutzhelfers verantwortungsvoll und vielfältig.

Im Notfall - wie zum Beispiel bei einem Brand – ist es wichtig, schnell und souverän zu reagieren. Daher werden zurzeit 20 Kolleginnen und Kollegen zu Brandschutzhelfer ausgebildet.

Im Notfall - wie zum Beispiel bei einem Brand – ist es wichtig, schnell und souverän zu reagieren. Daher werden zurzeit 20 Kolleginnen und Kollegen zu Brandschutzhelfer ausgebildet.

Am Berufskolleg Kleve ist der erste Ausbildungsschritt getan, Kolleginnen und Kollegen als Brandschutzhelfer zu schulen. Wie uns Ernst Vehreschild, Lehrer am Berufskolleg, Brandoberinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Kleve und Löschzugführer des Löschzugs Materborn, nahegebracht hat, sind die Aufgaben des Brandschutzhelfers verantwortungsvoll und vielfältig. Vorrangig ist aber – neben dem Schutz bzw. dem Retten von Menschenleben – die Unterstützung der Rettungskräfte im Unglücksfall vor Ort. Außerdem soll das „wache Auge“ geschult werden, um prophylaktisch tätig sein zu können und Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen, bevor überhaupt eine reale Gefahr entstehen kann. Vehreschild wurde bei der Schulung von seinem Sohn Veit unterstützt, der Berufsfeuerwehrmann und Oberbrandmeister ist.

Im ersten Ausbildungsschritt sind neben theoretischen Grundlagen auch praktische Übungen durchgeführt worden. Wie löscht man einen Brand mit einem Feuerlöscher? Was hat man bei einem Fettbrand zu beachten? Wie löscht man z.B. eine Person mit einer Löschdecke? Wie nutzt man Atemschutzmasken, um durch einen verrauchten, brennenden Raum in Sicherheit zu gelangen? Wie muss man sich bewegen, um so einen Raum zu durchqueren? 

Diese Übungen haben einen ersten Einblick gegeben, wie in Extremsituationen gedacht und gehandelt werden soll. Sich der Verantwortung bei dieser Aufgabe bewusst zu sein, ist die eine Seite, die mentale Stärke und Stabilität des Brandschutzhelfers, in Gefahrensituationen richtig zu agieren, ist eine ganz andere. 

In weiteren Schulungen werden die neuen Brandschutzhelfer des Berufskollegs auf ihre Aufgabe vorbereitet. In der Hoffnung, dass es nie zu Situationen kommen wird, in denen dieses Wissen und Können abgefragt wird, ist es – neben der rechtlichen Bestimmung, dass Schulen Brandschutzhelfer benennen und ausbilden müssen – beruhigend, für oder in Gefahrensituationen besser gewappnet zu sein.

Text und Fotos von Dominik Welbers