Arbeiten zwischen Geysiren und gotischen Kathedralen

Zwei angehende Hotelfachfrauen haben ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Valencia und Reykjavik absolviert. Ermöglicht hat dies das Förderprogramm Erasmus+, das Schülern internationale Berufserfahrungen ermöglicht. Dabei geht es nicht nur um den Spracherwerb. 

Auf Erlebnistour am Thingvellir-Nationalpark – Um den Hotelgästen bei der Planung von Ausflügen helfen zu können, durfte Maja Girnus die Sehenswürdigkeiten Islands kennenlernen. So wie dieses UNESCO-Weltkulturerbe, ein großer Graben im Grenzbereich zweier tektonischer Platten, der für die Einheimischen allerdings vor allem historische Bedeutung hat, da hier der Treffpunkt eines der ältesten Parlamentes der Welt gewesen sein soll.

Auf Erlebnistour am Thingvellir-Nationalpark – Um den Hotelgästen bei der Planung von Ausflügen helfen zu können, durfte Maja Girnus die Sehenswürdigkeiten Islands kennenlernen. So wie dieses UNESCO-Weltkulturerbe, ein großer Graben im Grenzbereich zweier tektonischer Platten, der für die Einheimischen allerdings vor allem historische Bedeutung hat, da hier der Treffpunkt eines der ältesten Parlamentes der Welt gewesen sein soll.

Statt die Gäste im Welcome Hotel Wesel zu begrüßen, hat Auszubildenen Maja Girnus 30 Tage im Icelandair hotelsNatura in Reykjavik auf Island verbracht und Gäste an die warmen Handschuhe erinnert oder zur Gletscherwanderung ermutigt. „Es war eine spannende Zeit und eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann. Man lernt andere Menschen kennen, andere Arbeitsmentalitäten und wird sicher in der englischen Sprache“, sagt Girnus, die nach ihrem vierwöchigen Praktikum noch zwei Wochen die Insel erkundet hat. Dank ihres Jobs kannte sie bereits die interessantesten Sehenswürdigkeiten. „Um den Hotelgästen Ausflugstipps geben zu können, durfte ich bei einigen Erlebnistouren mitfahren. Das war sehr aufregend und besonders.“ So sah sie Geysire, badete in heißen Quellen und kletterte in unterirdische Lavahöhlen. 
Siobhan Kraus, ebenfalls Auszubildenen im Welcome Hotel Wesel, zog es nach Spanien. Sie arbeitete im Melia Hotel in Valencia und blieb ebenfalls 30 Tage vor Ort. Neben der VIP-Betreuung hat ihr vor allem der Dienst beim Frühstück Freude bereitet: „In meinem Hotel gibt es ein Frühstücks-Desk. Dort werden morgens von einem Mitarbeiter alle Hotelgäste, die zum Frühstück wollen, begrüßt. So kommt man mit den Gästen in Kontakt, spricht über die Erlebnisse oder gibt Ausflugstipps. Das ist eine gute Gelegenheit, um die Beziehung zu den Gästen auszubauen.“

Um einige Erfahrungen und Eindrücke reicher kamen sie nach Deutschland, in ihre Betriebe und unsere Schule zurück. Zum Abschluss erhalten die beiden Berufsschülerinnen Zertifikate der Praktikumsbetriebe sowie einen Europass. Dieser dokumentiert sowohl den Zeitraum als auch die Tätigkeiten und Kompetenzen, die erworben wurden, und kann die Bewerbungsunterlagen ergänzen. 

Text von Katharina Kohnen,

Fotos zur Verfügung gestellt von Maja Girnus und Siobhan Kraus
Abteilung Gesundheit & Ernährung