Fachschule Sozialpädagogik PiA

  • Eintauchen in die sozialpädagogische Praxis
  • Möglichkeit für den beruflichen Wiedereinstieg
  • Ausbildungsvergütung

Die PiA steht berufserfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem sozialen Arbeitsgebiet und Berufseinsteigern offen. Die Struktur der Ausbildung ermöglicht Ihnen schulisches Wissen mit Praxiserfahrungen zu verknüpfen. Durch Abschluss Ihres Ausbildungsvertrags mit einer selbstgewählten, schulisch anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung haben Sie zudem die Möglichkeit, den Schwerpunkt Ihrer praktischen Ausbildung in Ihrem favorisierten Arbeitsfeld umzusetzen.

Zugangsvoraussetzungen:
die in NRW allgemein gültigen Zugangsvoraussetzungen sowie ein Arbeitsvertrag im Umfang von mindestens 18 Stunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung
Berufsbezogener Lernbereich:
Berufliche Identität/professionelle Perspektiven, Pädagogische Beziehungen, Lebenswelten/Diversität/Inklusion, Sozialpädagogische Bildungsbereiche, Erziehungs- und Bildungspartnerschaften, Institution/Team/Netzwerke, Religionspädagogik, Wahlbereiche, Projektarbeit, Fachpraxis
Berufsübergreifender Lernbereich:
Deutsch/Kommunikation, Englisch oder Niederländisch, Politik, Naturwissenschaften
Differenzierungsbereich:
Mathematik (zur Erlangung der FH-Reife)

In drei Jahren zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/-in

Die Ausbildung in der praxisintegrierten Form orientiert sich am dualen System: Die praktische Ausbildung findet an drei Tagen in einer sozialpädagogischen Einrichtung statt und wird durch 20 Stunden Schule begleitet. Von Seiten der Schule bekommen Sie Aufgaben für die Praxis und werden regelmäßig von einer Mentorin bzw. einem Mentor besucht, der Sie individuell fördernd über den gesamten Zeitraum begleitet. Im zweiten Ausbildungsjahr absolvieren Sie ein sechswöchiges Praktikum in einem anderen sozialpädagogischen Arbeitsfeld. Nach drei Jahren wird die Ausbildung mit dem Fachschulexamen sowie einer fachpraktischen Prüfung abgeschlossen. Schulische Aufgaben müssen parallel zur praktischen Tätigkeit erledigt werden, also häufig am Abend und am Wochenende.

Sie sollten daher ein hohes Maß an Belastbarkeit und Organisationsfähigkeit besitzen.

Wissen und Kompetenzen

Ihre fortdauernde Anwesenheit am Praxisplatz führt zu einer intensiven Wechselbeziehung in der fachpraktischen und fachtheoretischen Kompetenzentwicklung. Erkenntnisse werden sowohl mit anderen Auszubildenden als auch mit Lehrkräften der Fachschule wechselseitig reflektiert und tragen so zu einer gefestigten, professionellen Handlungskompetenz in Ihrem Arbeitsfeld bei.

Ergänzende Hinweise

Bei der PiA haben Sie in der Regel 30 Tage Urlaub im Jahr (je nach Tarifvertrag). Kosten entstehen während der Ausbildung durch Schulbücher, Verbrauchsmaterialien sowie durch Teilnahme an Exkursionen und Fortbildungen in Bildungsstätten. Die PiA beeinträchtigt die grundsätzliche Förderungsmöglichkeit nach dem BAföG nicht. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Ausbildungsvergütung anzurechnen ist (§22 BAföG).

Perspektiven

Die sozialpädagogischen Träger der Einrichtungen sehen die PiA als große Chance, zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an in ihren Einrichtungen auszubilden und an sich zu binden. Die praxisorientierte Ausbildung in mindestens zwei sozialpädagogischen Arbeitsfeldern eröffnet somit beste Perspektiven für eine berufliche Zukunft. Zudem steht Ihnen eine Vielzahl an attraktiven Weiterbildungsmöglichkeiten offen, wie z. B. Sozialmanagement, Heilpädagogik, Studium der frühen Kindheit, Studium der Sozialarbeit etc.

Kontakt:

Gezielte Informationen sind wichtig für einen erfolgreichen Besuch des Bildungsganges. Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Gijsbertsen, steffi.gijsbertsen@remove-this.berufskolleg-kleve.de

Kontakt:

Gezielte Informationen sind wichtig für einen erfolgreichen Besuch des Bildungsganges. Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Gijsbertsen,
steffi.gijsbertsen@
berufskolleg-kleve.de

Dieser Inhalt als Flyer:

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