Allgemeines über das Berufskolleg Kleve

Unsere Vielfalt - Ihre Chance

Das Berufskolleg Kleve - für Insider ein geordnetes, gegliedertes System, für Außenstehende eine Institution mit vielen Fragezeichen. Manche Unübersichtlichkeit oder Unverständlichkeit kann durch sorgfältiges Lesen dieser Web-Site zur Klarheit werden. Der Slogan unserer Schule "Unsere Vielfalt - Ihre Chance" setzt einen positiven Akzent in dieses große, vermeintlich undurchsichtige, vielfältige System:

Ein Überblick zur Transparenz:

  • Ungefähr ... 5 500 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 40 Jahren
  • 230 Lehrerinnen und Lehrer
  • 250 Klassen
  • 95 Unterrichtsfächer
  • 5 Abteilungen
  • 25 Schulformen (Bildungsgänge)
  • 60 Ausbildungsberufe
  • 9 unterschiedliche Bildungsabschlüsse
  • 2 Schulstandorte: Kleve und Goch
  • 120 Klassenräume
  • 35% der Klassenräume mit Medienecken (PC) ausgestattet
  • ca. 830 PC an der Schule
  • 60 Fachräume
  • 20 Werkstatträume
  • 2,5 Millionen Euro durchschnittliches Jahreshaushaltsvolumen  (ohne Lehrergehälter)
  • 110.000 qm Grundstücksfläche
  • 30.000 qm Gebäudenutzungsfläche
  • Schulträger: Kreis Kleve

Breite Palette zur beruflichen Vorbereitung, Ausbildung und Weiterbildung

Der Zahlen genug! - Noch einmal zum Slogan. Das Berufskolleg will jungen Erwachsenen eine möglichst breite Palette zur beruflichen Vorbereitung, Ausbildung und Weiterbildung anbieten. Wir, unsere Schule - ein Haus des Lernens - wollen junge Menschen auf den Weg bringen, auf dem sie ihre Handlungskompetenz in humaner, gesellschaftlicher und beruflicher Sicht selber finden. Die ganzheitliche Bildung und Erziehung ist unser Auftrag.

Berufs- und Praxisnähe

Das Typische am Berufskolleg ist die Bildungs- und Erziehungsarbeit auf den Beruf hin, auch durch den Beruf, durch die Praxisnähe.

Kooperation, Außenbeziehungen

Dafür sind umfangreiche Außenbeziehungen mit den Betrieben, mit den Kammern und Verbänden der Wirtschaft und der abgebenden Schulen notwendig. Gerade in Kooperation mit den dualen Partnern wird die schulische Arbeit sinnvoll. Denn es geht in Schule und Betrieb in erster Linie um die gleiche Verpflichtung: die Entfaltung des Menschen zu wertvollen selbstverantwortlichen Mitgliedern unserer Gesellschaft. Aus dieser Verantwortung heraus ist die nicht enden wollende Diskussion um die Durchführung des 2. Berufsschultages und um die berufsübergreifenden Fächer unverständlich.

Gute Schule

"Schule der Zukunft" - "gute Schule": etwas Neues? Ob Begriffe wie schülerorientierter, fächerübergreifender Projektunterricht in der Literatur einen vorderen Platz einnehmen, ob Schlüsselqualifikation, Teamarbeit, Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Diskussion im Vordergrund stehen, ob Medienkompetenz, Controlling oder die Idee des Corporate-Identity die beherrschenden Themen in der modernen Schullandschaft sind - es sind vielfach alte Weisheiten, neu entdeckt und zeitgemäß formuliert. Schon immer war es "gute Schule", wenn Lehrer es mit Methodenvielfalt und klarer Zielsetzung verstanden haben, die Schüler mit unterschiedlicher Begabung zum verantwortungsvoll handelnden Menschen zu lenken.

Der junge Mensch steht im Mittelpunkt des pädagogischen Wirkens

Ein weiterer Gedanke zum Wandel von (berufsbildender) Schule: Schule als ökonomisch orientiertes modernes Unternehmen, teilautonome Schule, Qualitätsmanagement, Budgetierung. - Es ist einen Versuch wert, wenn das Instrumentarium stimmt und die Zielsetzung die richtige bleibt, d. h., es steht der junge Mensch im Mittelpunkt des pädagogischen Wirkens!    

Hans Reder, Schulleiter a. D.
Gert Budde, stv. Schulleiter a. D.