Sa 06.10.2018

Schüler simulieren EU-Wahl

Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Ernährung in der Stadthalle mit Lehrer Christoph Zabel (links), Bianka Kordosova, Kim Alice Rosenberg, Janine Koppers, Jakub Obciety, Christian Watterott, Till Möllmann, Lea Sokolowski Acosta, Nele Lantink, A

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Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Ernährung in der Stadthalle mit Lehrer Christoph Zabel (links), Bianka Kordosova, Philip Harderdauer, Kim Alice Rosenberg, Janine Koppers, Jakub Obciety, Christian Watterott, Till Möllmann, Lea Sokolowski Acosta, Nele Lantink, Andreas Jermutus, Lea Friedl und Dario Schieck (v.l.n.r.).

Die angehenden Abiturienten haben in Kleingruppen mit anderen Schülern aus Duisburg und Nimwegen zusammengearbeitet.

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Die angehenden Abiturienten haben in Kleingruppen mit anderen Schülern aus Duisburg und Nimwegen zusammengearbeitet.

Lehrer Thorsten Rölver (rechts) mit den Schülern des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit. Im nächsten Jahr dürfen die Schüler zum ersten Mal bei der Europa-Wahl wählen.

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Lehrer Thorsten Rölver (rechts) mit den Schülern des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit. Im nächsten Jahr dürfen die Schüler zum ersten Mal bei der Europa-Wahl wählen.

Während des Projekttages lernten die Schüler den Europarat und die Europakommission kennen. Auch mit den Parteiprogrammen haben sie sich auseinandergesetzt – das Programm der Grünen in Europa kam bei den deutschen Schülern am besten an.

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Während des Projekttages lernten die Schüler den Europarat und die Europakommission kennen. Auch mit den Parteiprogrammen haben sie sich auseinandergesetzt – das Programm der Grünen in Europa kam bei den deutschen Schülern am besten an.

Kleine farbige Kärtchen teilten uns zunächst in Gruppen von etwa 20 Schülern auf, sodass Schüler aus Kleve, Duisburg und Nimwegen gemischt zusammenarbeiteten. Das Spiel „Bingo“ auf Deutsch und Niederländisch diente dem ersten Kennenlernen. Anschließend fand eine erneute Aufteilung in vier Gruppen statt, in denen man gemeinsam Informationen zum Europaparlament, der Europakommission und dem Bundesrat zuordnete. Dies funktionierte in unserer Gruppe sehr schnell. Die Lösung bekamen wir anschließend als Kopie mit nach Hause.

Danach fand eine Diskussion darüber statt, welche Themengebiete unserer Meinung nach die höchste Priorität haben und von Politikern mehr berücksichtigt werden sollten. Wir waren der Meinung, dass Umwelt, erneuerbare Energien, Verbraucherschutz, internationale Beziehungen und Jugend/Bildung solche Themen seien.

Nach der Mittagspause haben wir uns mit den EU-Parteien beschäftigt und versucht abzuwägen, welches der Parteiprogramme der eigenen Meinung am nächsten kommt. Es fand eine Art „Europawahl“ statt, wobei zwischen den deutschen und holländischen Schülern unterschieden wurde: Die meisten deutschen Schüler haben dabei für das Programm der Grünen gestimmt. Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing appellierte an uns, die jetzt für uns zugänglichen Europawahlen wahrzunehmen. Dies illustrierte sie beispielsweise durch den Satz: „Wer in einer Demokratie schläft, wacht ein einer Diktatur auf“.

Rückblickend war dies trotz der sprachlichen Probleme ein sehr interessantes und motivierendes deutsch-niederländisches Projekt, sodass wir uns auf die weiteren Treffen zu dem Thema im Januar und März freuen.

Text: Christian Watterott und Lucas Coenen, Fotos: Christoph Zabel und Dagmar Lörper, Abteilung Technik und Ernährung & Gesundheit