Do 05.07.2018

Ausflug ins historische Amsterdam

Ausflug Amsterdam Niederländischkurse

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Schüler der Höheren Handelsschule und des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung am Denkmal des niederländischen Dokwerkers, der stellvertretend für die Hafenarbeiter steht, die sich mit einem groß angelegten Streik gegen die Razzien der Nazis aufgelehnt haben.

Nach einer circa zweistündigen Fahrt erreichten sie das ehemalige jüdische Viertel dieser Stadt. Sogleich haben die Schüler der Höheren Handelsschule mit ihren Vorträgen zum Thema der Judenverfolgung begonnen, woraus allgemeine Informationen zu verschiedenen Denkmälern gewonnen werden konnten. Das Gebäude des damaligen jüdischen Rates war die erste von vielen Stationen während der Exkursion. Dort mussten die Juden sich für ihre Religion zur Registrierung für das NS-System eintragen lassen. Darauf begaben sich die Schüler zur „Hollandsche Schouwburg“, einem ehemaligen Theater, das Sammelplatz zum Weitertransport der Juden in die Durchgangslager war. Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein ehemaliges Kinderheim, in welchem jüdische Kinder von ihren Eltern getrennt untergebracht wurden.

Im Judenviertel gibt es zwei Synagogen, die deutsche und die portugiesische Synagoge, welche in ihrem jeweiligen Kulturstil entstanden. Im Anschluss daran besichtigten die Kurse das Denkmal des Dokwerkers, welches an den Aufstand der Niederländer gegen die Razzien der deutschen Besatzer erinnert. Nach dem informativen Rundgang konnten sich die Schüler in Gruppen aufteilen und die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Text: Maaike Derks, Franka Bucksteeg, Bahir Bahramand,
Peter Janßen (KGYWV16A/B), Foto: Kai Müller (KGYWV16B),
Abteilung Wirtschaft und Verwaltung