Do 16.02.2012

Auf dem Weg zum Übungsleiter

Die TeilnehmerInnen bilden einen Kreis und halten einen Luftballon in die Mitte.

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Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Ernährung haben die Möglichkeit, sich durch den Erwerb des Übungsleiterscheines besonders zu qualifizieren.

17 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Ernährung am Berufskolleg Kleve nutzen die Möglichkeit sich neben dem Erwerb des Abiturs im Bereich Sport besonders zu qualifizieren. Durch die Kooperation des Berufskollegs Kleve mit dem KreisSportBund Kleve e.V. haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Übungsleiterschein zu erwerben. Ende des Monats werden die zukünftigen Übungsleiter eine erste Hürde ihrer Ausbildung hinter sich gebracht haben: Die Sporthelfer-Ausbildung ist eine der Vorstufenqualifizierungen des Landessportbundes und zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ersten Einblick in die Arbeit mit Sportgruppen in Schule und Verein. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich in dieser Ausbildung intensiv mit der Rolle des Gruppenleiters auseinandersetzen, lernen sich als Vorbild zu zeigen, sich mit dem Aufbau und der Struktur von Breitensportstunden vertraut machen sowie sich erste Kenntnisse im Bereich Anatomie und Physiologie aneignen.

Die Schülerinnen und Schüler betreiben selber die unterschiedlichsten Sportarten, wie z.B. Fitness, Fußball, Tanzen, Tennis, Volleyball und Voltigieren, und tragen somit zu einer abwechslungsreichen Betrachtungsweise von Sport und seinen Möglichkeiten bei. Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer betreiben ihren Sport in einem Verein, während andere sich selbst organisieren. Allen gemeinsam ist aber das Ziel, nach dem Erwerb der Qualifikation des Übungsleiters, fachlich kompetent die Leitung von Sportgruppen zu übernehmen und damit die Betreuung von Menschen aller Altersstufen in den unterschiedlichsten Sportarten zu gewährleisten. Besonders schön ist die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler die Ausbildung neben ihrem regulären Unterrichtskontingent ableisten und in Zukunft dafür sorgen, dass noch mehr Sportangebote qualifiziert betreut werden.

Text und Foto: Nicole Flinterhoff, Abteilung Gesundheit und Ernährung